Trolleys (englisch; zu deutsch: Rollwagen, Handwagen, Transportwagen) oder Caddys mit oder ohne Elektroantrieb erleichtert die Golfrunde ganz erheblich. Der Rücken ist entspannter, Sie sind entspannter.
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Im Golfsport wird der Trolley dazu verwendet, um ein Golfbag, das den Golfschlägersatz und andere während des Golfspiels nützliche Utensilien (Bälle, Regenkleidung, Getränke, Verpflegung etc.) enthält, komfortabel über den Golfplatz zu transportieren. Ein Golftrolley hat in aller Regel auch einen Regenschirm- und einen Scorekartenhalter.
Man unterscheidet:
- Unmotorisierte meist zweirädrige Trolleys, die man konventionell hinter sich her zieht oder (in letzter Zeit zunehmend) auch als dreirädrige Pushtrolleys vor sich her schiebt.
- Motorisierte Trolleys, die mit einem Elektromotor ausgestattet sind, der durch eine wiederaufladbare Batterie betrieben wird. Diese Elektrotrolleys sind meistens dreirädrig, haben eventuell sogar eine Sitzmöglichkeit und werden geführt, indem der Golfspieler hinterhergeht.
Oft wird ein Trolley (fälschlicherweise) auch als Caddie oder sogar Cart bezeichnet.
Ein Caddie (amerik. Caddy) ist eigentlich die Person, die die Schlägertasche trägt und dem Spieler vor allem als Berater bei der Schlägerwahl und beim Lesen von Grüns dient. Caddies sind wichtiger Bestandteil bei Profi-Turnieren; im Breitensport sind sie (zumindest in Deutschland) kaum noch anzutreffen. Das Wort Elektro-Caddie wird gelegentlich und fälschlicherweise auch für die Elektroautos benutzt, die auf manchen Golfplätzen anzutreffen sind. Korrekt ist hierfür jedoch die Bezeichnung Cart oder Buggy.
Auch Deutschlands bekanntester Golfspieler Bernhard Langer hat vor seiner Profi-Karriere als Caddie gearbeitet. Da ein Caddie die schwere Golftasche über rund 7 km schleppen muss, sind Frauen als Caddie selten. Umso bekannter ist Fanny Sunesson, lange Jahre Nick Faldos Caddie.